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Sonntag, 21. Juli 2019

1136, 14 Meter, 1,8 Mio. Liter, 3 Weine und 1 Großes Gewächs - Besuch im ehemals modernsten Weinkeller Europas

Steinbergkeller des Weinguts Kloster Eberbach
Wer hätte gedacht, dass dieser moderne Weinkeller hier quasi um die Ecke liegt.

Das hessische Staatsweingut Kloster Eberbach im Rheingau hat in den Jahren 2006-2008 sagenhafte 16 Mio EUR in den Neubau eines hochmodernen, etwa 5.000 qm Kellers investiert.
Dieser kann an Sonntagen gegen einen Kostenbeitrag von 12,- EUR ohne Anmeldung besichtigt werden. Nebenbei werden dann gleichzeitig noch drei Weine verkostet.

Ein guter Grund um mal vorbeizuschauen, oder nicht?

Freitag, 17. Mai 2019

Robert Parker sagt Bye Bye

Kürzlich hatte ich noch das 100 Punkte System von Robert Parker vorgestellt und jetzt verabschiedet er sich auch schon in seiner Funktion als Weinkritiker.

Schon seit einigen Jahren hatte sich Robert Parker etwas zurück gezogen. Doch jetzt tritt er auch ganz formal zurück und legt sein Werk in die Hände des nunmehr zehn Köpfe umfassenden Verkoster Teams. Ausführlich gibt es den gestrigen Text von Lisa Perrotti-Brown im Wine Advocate.


Sonntag, 10. März 2019

Der Weinjahrgang 2018 im Überblick

So langsam rückt der Zeitpunkt immer näher, zu dem die ersten Weine des Jahrgangs 2018 erworben werden können. Meines Wissens sind sogar schon einige Weine im Verkauf. Bei anderen Winzern ist die Flaschenabfüllung im Gange.
Aufgrund des "Jahrhundertsommers" wird zumindest für Deutschland ein Jahrgang erwartet, bei dem die Erntemenge deutlich über der des Vorjahres (und vermutlich auch über dem Durchschnitt) liegt. Doch wie schaut es weltweit aus?

Falstaff hat grade einen lesenswerten Artikel zusammengestellt, der einen Überblick über die Entwicklung des Jahrgangs 2018 in den bekannten Weinbauregionen gibt. Und es scheint nicht nur in Deutschland Grund zur (Vor-) Freude zu geben...

https://www.falstaff.de/nd/analyse-der-weinjahrgang-2018-1/

Montag, 28. Januar 2019

Riesling am Kamin: Kaminweinprobe beim Weingut Wegeler (1/2)


Ende Januar... 2019... der Rheingau befindet sich gefühlt noch etwas im Winterschlaf. Doch das Weingut Wegeler in Oestrich nutzt die knackige Kälte und den (zumindest in anderen Teilen Deutschlands gefallenen) Schnee um in gemütlicher Atmosphäre am wohlig wärmenden und knackenden Kamin interessierten Weinliebhabern die Geschichte der Großen Gewächse näher zu bringen. Also nichts wie hin. 





Sonntag, 9. Dezember 2018

Was sind schon 100 Parker Punkte?

Nach meinem letzten Tasting habe ich mich gefragt, wie ich nun schlussendlich alle gewonnenen Eindrücke am Besten zusammenfasse und dem verkosteten Wein irgendwie ein Urteil oder eine Bewertung zukommen lasse. 

Gar nicht so trivial, wenn man plötzlich selber mal gefordert ist. Dabei finden sich doch Bewertungen für Weine doch mittlerweile en masse. So gut wie in jedem Online Shop werden die Weine beschrieben und auch bewertet. Einmal 89 Punkte, 4 von 5, drei goldene Trauben, und und und.

Auch Supermärkte und Discounter greifen in der Anpreisung ihrer zu verkaufenden Ware gerne auf Bewertungen von renommierten Weinkennern zurück. Schliesslich kann die Empfehlung eines Profis ja nur gut sein, oder?
Auch ist mir aufgefallen, dass man bei deutschen Weinen gelegentlich einen einen goldenen, silbernen oder bronzenen Aufkleber entdeckt - in der Regel ein Signal für ein Prämierung des Weins durch die Landwirtschaftskammer.
In der Regel sollen diese Bewertungen für den Konsumenten eine Orientierung in der übergroßen Welt der Weine bieten, lassen aber auch gleichzeitig eine bestimmte Qualität vermuten.

Einer der bekanntesten Kritiker ist Parker, der die die Weine nach Parker Punkten bewertet. Sein Urteil hat in der Weinwelt ein hohes Gewicht und beeinflusst angeblich auch die Preise, die Winzer für Ihre Produkte verlangen können. Da kann es auch schonmal vorkommen, dass ein Wein kurz nach Bekanntwerden der Bewertung in kurzer Frist ausverkauft ist.

Doch was sagen diese Punkte eigentlich aus? Gilt die Aussage, je mehr Punkte, desto besser und vor allem auch desto teurer ist der Wein? Was sind die Kriterien, die hierfür maßgeblich sind?

Es wird wohl Zeit mal ein bisschen mehr darüber in Erfahrung zu bringen. Und wieso dann nicht auch gleich mit dem bekanntesten Kritiker beginnen.

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Bordeaux 2018 - Das schaut wohl ganz gut aus

In Deutschland sehen ja die Prognosen für den Jahrgang 2018 ziemlich gut aus. Bei ordentlicher Arbeit im Weinberg, sollten die Grundvoraussetzungen für einen tollen Jahrgang gegeben sein. Ich bin mal sehr gespannt.

Aber auch im Bordeaux scheinen die Voraussetzungen ziemlich gut gewesen zu sein. Im Mai lauteten die Überschriften noch "Unwetter zerstört Weinernte". Aber von einer flächendeckenden Zerstörung kann keine Rede sein.
Die guten Wetterbedingungen haben auch im Bordeaux dafür gesorgt, dass die Beeren reich an Extrakt sind, was wiederum hohe Alkoholwerte erwarten lässt. Doch aufgrund der kühlen Nächte sollten auch die Säurewerte noch stimmig sein. Hier galt es den passenden Erntezeitpunkt abzupassen. Nur die jungen Reben hatten wohl Probleme mit dem Hitzestress.
Mehr Details gibt es im entsprechenden Artikel des Decanter vom 16. Oktober 2018.

Man darf also gespannt sein, was der Jahrgang bringen wird. Auf eins wette ich jedoch schon jetzt: Bei solch guten Aussichten, gehen die Preise sicher wieder nach oben 😀

Sonntag, 27. Mai 2018

Wein im Überfluss - auch in Deutschland?

Nachdem ich mir kürzlich einen Eindruck von der Dimension des weltweiten Wein Universums verschafft habe, stellt sich mir natürlich die Frage, wie es eigentlich um den Planeten Deutschland in diesem großen Universum bestellt ist.

Also habe ich mir, passend zum Thema, grade mal ein Gläschen Riesling eingeschenkt und tauche für die nächsten Stunden nochmal in die Statistik ab.


Sonntag, 1. April 2018

Wein im Überfluß

Immer wieder hört man, dass das Wein Universum doch beträchtlich sei und dementsprechend eine relativ große Auswahl und Konkurrenz herrscht.

"Doch wie groß ist dieses Universum wirklich?" habe ich mich kürzlich gefragt. Daraufhin habe ich eine kleine Recherche gestartet und mich durch einen Zahlendschungel gekämpft.

Die weltweite Wein Produktion betrug im Jahr 2016 in etwa 267 Mio. hl. Hektoliter? Moment. Also ein Hektoliter entspricht 100 Litern. Jetzt muss ich doch mal kurz rechnen:
1 Mio. hl wären dann ja 1.000.000 x 100 = 100.000.000 Liter . 100 Mio Liter. Es sind aber 267 Mio. hl. Also nochmal kurz umrechnen..... und ich komme auf.... 26.700.000.000 Liter - 26,7 Mrd. Liter! Puh...... irgendwie ganz schön viel. Kann sich diese Menge jemand so wirklich vorstellen?

Sonntag, 18. März 2018

Wird Wein die neue Währung im millionenschweren Poker um Ablösesummen im Fußball?

Für viele Fußballer stellt sich die Frage, was sie nach dem Karriereende machen sollen.
Der Fußballer Andrés Iniesta (FC Barcelona) hat hierfür schon zu aktiven Zeiten vorgesorgt.

In seiner Heimatgemeinde bewirtschaftet die Bodega Iniesta in Fuentealbilla etwa 200 Hektar und hat im Jahr 2010 den ersten Wein produziert. Offenbar sind diese auch ganz gut trinkbar. In der letzten Ausgabe der Vinum (3/2018) wurde dem Corazon Loco Tinto 2015 viel fruchtiger Trinkspass für wenig Geld bescheinigt.

Aktuell versucht ihm ein chinesischer Fußball Verein einen Wechsel schmackhaft zu machen und bietet ködert ihn neben einer saftigen Jahresgage mit einer Abnahme von 2 Mio. Weinflaschen.

Sollte er das Angebot aus China annehmen, braucht er sich über den Absatz in den nächsten Jahren zumindest keine Gedanken mehr zu machen.

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